english flag 
Recce Wing 51

FBW = Fighter Bomber Wing
TTTE = Trinational Tornado Training Establishment
a.o.s. = out of service

Sorry - parts of the texts still in German!!
täglich wechselndes Bild

The Jets of Recce Wing 51 "Immelmann"

After the decommissioning of the former Recce Wing 51 located in Bremgarten, southwestern Germany, and the former Recce Wing 52 in the upmost North (both equipped with RF-4E) and the recommissioning as the new Recce Wing 51, located at Schleswig, Northern Germany, this new wing converted to the Tornado IDS. As the wing insignia the planes carry a Panther on the tail. With this symbol Recce Wing 51 is cleared to be as a whole (not only one squadron) a member of the NATO Tiger Association. At the NATO Tiger Meets in Fairford UK and Beja PO (1996-1998) the wing participated with two jets coated with a special tiger scheme. The Tornado with the registration 45+91 was able to win the price for the best tiger-jet at Fairford.

Tornado Norm 83B Tornado EG 1 Norm 95 Tornado Norm 95 HARM

Norm 83B

EG 1 Norm 95

Norm 95 HARM

Tornado NTM ?? Tornado NTM ??? Tornado NTM 1996

NATO Tigermeet ??

NATO Tigermeet 2003

NATO Tigermeet 1996

Tornado NTM 1997 Tornado NTM 1998 Tornado ISAF Einsatz 2007
NATO Tigermeet 1997 NATO Tigermeet 1998

ISAF ops 2007

Wing Patches

Staffelwappen 1./AG 51 Geschwaderwappen AG 51 "I"

 

Staffelwappen 2./AG 51 "I"

1st Squadron until 2009

2nd Squadron until 2009

511 Staffelwappen ab 2009 Heron Patch

1st Squadron from 2009

Wing

2nd Squadron (UAV)

Am 1. Oktober 2009 wurden im Rahmen eines feierlichen Appel's die Besatzungen der 2. fliegenden Staffel in die erste Staffel integriert. Um dies auch in ihrem Staffelabzeichen zu dokumentieren, wurde ein neues Staffelabzeichen eingeführt, das mit dem springenden schwarzen Panther, als Ersatz für den Adler, die neue Einheit dokumentiert. Die zweite Staffel des Geschwaders wird aber nicht aufgelöst werden. Sie wird Zug um Zug die Besatzungen der neu in die Luftwaffe eingeführten UAVs (Drohnen) aufnehmen. Ob diese neue 2. Staffel auch ein neues Wappen bekommen wird, ist bis heute, Anfang November 2009 noch ungewiss, man darf aber davon ausgehen.

Position and history of airfield Schleswig-Jagel

Lagekarte des AG 51 in SchleswigDer Fliegerhorst Schleswig ist seit 1994 die Heimatbasis des Ausklärungsgeschwader 51 "I". Auf dem über 600 ha großen Areal sind die Fliegende und die Technische Gruppe sowie die 46 Luftfahrzeuge TORNADO des Geschwaders untergebracht. Obwohl das Aufklärungsgeschwader 51 "I" das jüngste Geschwader der Luftwaffe auf deutschem Boden ist, hat der Fliegerhorst Schleswig/Jagel gleichwohl eine lange, bewegte Geschichte.
Unter dem Namen "Flugplatz Klosterkrug" findet das Gelände des heutigen Flugplatzes als Landeplatz schon in den letzten Jahren vor dem Ersten Weltkrieg Erwähnung. Ein 400 m langer Grasstreifen eines militärischen Übungsplatzes diente seinerzeit als Start- und Landebahn.

Mit Gründung der Luftwaffe im März 1935 und ihrem schnellen Aufbau übernahm die Luftwaffe offiziell den Jageler Platz, verlegten mehrere Kampfgeschwader dorthin. Im Zweiten Weltkrieg war "Schleswig-Land" Frontflugplatz. Zahlreiche Aufklärungs- und Kampfgeschwader waren dort stationiert und flogen von hier aus Einsätze. Im Rahmen großer Baumaßnahmen wurde der Flugplatz als Nachtjagd-Basis ausgebaut und es entstanden u.a. die noch heute existierende MUNA (Marinemunitionsdepot 1) und die "Messerschmitthallen", die im Stil von Bauernhöfen gebaut, Tarnung versprachen.

Nach Übernahme des Platzes durch die britische Luftwaffe landeten am 6. Mai 1945 erstmals britische Jagdbomber in Schleswig. Im Zuge der "Luftbrücke Berlin" wurde "Schleswig-Land" im Oktober 1948 umgebaut, damit bis zu 60 große Transportflugzeuge gleichzeitig abgefertigt werden konnten. Vom 1. November 1948 bis Oktober 1949 wurden von hier durchschnittlich täglich etwa 500 Tonnen Fracht nach Berlin geflogen.

Mit Aufbau der Bundeswehr wurde am 5. Juni 1958 die 1. Marine-Fliegergruppe Schleswig-Jagel, der Vorläufer des späteren Marinefliegergeschwader 1 in Dienst gestellt. Die Marine sollte über eigene Luftstreitkräfte verfügen. 1963, ein Jahr nach der offiziellen Namensgebung "Marinefliegergeschwader 1" (MFG 1) wurden die bis dahin verwendeten Sea Hawk Jagdbomber durch den "Starfighter" F104 G ersetzt.

Am 1. Juli 1992 nahm der Aufstellungsstab "Luftwaffen-Tornado-Geschwader JAGEL" seinen Dienst auf. Mit der Strukturentscheidung der Marine, das MFG 1 außer Dienst zu stellen, ging die Entscheidung der Luftwaffe einher, den Flugplatz Schleswig/Jagel weiter zu nutzen. Bis zu seiner endgültigen Auflösung hatte das MFG1 75.000 TORNADO-Flugstunden erflogen. Am 1. Januar 1994 wurde das "neue" Aufklärungsgeschwader 51 "Immelmann" in JAGEL in Dienst gestellt.

 

Geographical Position

history of the wing

Zum 1. Januar 1994 wurde das Aufklärungsgeschwader 51 "Immelmann" auf dem Fliegerhorst Schleswig/Jagel durch den Inspekteur der Luftwaffe neu in Dienst gestellt. Das seinerzeit in Kropp stationierte Marinefliegergeschwader 1 und die drei Luftwaffenverbände Aufklärungsgeschwader 51 "Immelmann" in Bremgarten, das Jagdbombergeschwader 41 in Husum und das Aufklärungsgeschwader 52 Leck wurden außer Dienst gestellt und stellten primär das damalig erforderliche fachliche Potential an Soldaten und zivilen Mitarbeitern für den hier aufzustellenden TORNADO-Verband.

Im AufklG 51 "I" verdichteten sich im Dezember 1994 während der Aufbauphase die Anzeichen für eine bevorstehende Beteiligung von Recce-TORNADO der Luftwaffe an einem Einsatz in Bosnien. Am 20. Dezember 1994 wurde schließlich bekannt, dass die Absicht bestand, bis zu sechs Maschinen des Geschwaders nebst Personal für einen Einsatz abzustellen.

Vorher hatte das Schicksal aber noch einen sehr zivilen Einsatzzweck bereitgestellt: Im Januar 1995 erfolgte der erste Einsatz des jungen Geschwaders beim Jahrhunderthochwasser auf dem Rhein und der Elbe und deren Nebenflüsse. Im Auftrag der Bundesanstalt für Gewässerkunde beobachtete das Geschwader die Hochwasserentwicklung und die Strömungsverhältnisse aus der Luft. Bis zu acht Maschinen wurden hierbei täglich zur Aufklärung eingesetzt. Bei diesem Hilfseinsatz wurden ca. sechs Kilometer Filmmaterial verarbeitet.

Der Einsatzbefehl für den Verband zur Verlegung von sechs Recce-TORNADOS mit Bodenpersonal zur Unterstützung der "Schnellen Eingreiftruppe" der Vereinten Nationen in Bosnien-Herzegowina kam am 21. Juli 1995. Das von Jagel zu stellende Kontingent bildete zusammen mit acht weiteren ECR-TORNADOS des Jagdbombergeschwaders 32 aus Lechfeld das für friedenserhaltende Maßnahmen aufzustellende "Einsatzgeschwader 1" (EG 1) der Luftwaffe, das auf dem italienischen Stützpunkt in San Damiano bei Piacenza stationiert wurde. Die Ergebnisse der Fotoaufklärung der "Aufklärer" übertrafen alle Erwartungen. Die mit einer Telekamera (Brennweite 610mm) ausgerüsteten Aufklärungsbehälter konnten bei guten Sichtverhältnissen aus großen Höhen extrem scharfe Aufnahmen erstellen, die im Verbund mit einer modernen Auswerteanlage ausgezeichnete Ergebnisse erzielten. Die Mindestflughöhe betrug über dem Einsatzgebiet 10 000 feet. So konnte zum Beispiel die Besatzung einer damals abgeschossenen französischen Mirage 2000N bei einem dieser Aufklärungseinsätze entdeckt werden.

Die "Jageler" Soldaten und zivilen Mitarbeiter waren in Italien mit den Recce-TORNADO fast sechs Jahre ununterbrochen im Einsatz. Es wurden von dort im Rahmen der NATO für UNPROFOR (1995), IFOR (1995/ 1996), SFOR1996/ 1999), Allied Force (1999) und KFOR (1999/2001) für Frieden schaffende und Frieden erhaltende Maßnahmen Einsätze geflogen. Im August 2001 konnten die "Immelmänner" aus Piacenza zurückkehren.

Seit Juni 1999 verfügt das Geschwader über eine neue Version des Recce-Pods, der speziell für die Bedürfnisse der Luftwaffe entwickelt wurde. Damit werden die Aufklärer in die Lage versetzt, noch bessere Ergebnisse in der taktischen Luftaufklärung zu erzielen um so auch zukünftig ihren Beitrag für Frieden und Freiheit für mehrere Jahrzehnte leisten zu können.

Seit Indienststellung des neuen Aufklärungsgeschwader 51 "I" wurden 70.000 Flugstunden auf TORNADO geflogen.

airplanes and armament

Das AG 51 "Immelmann" ist neben dem JaboG 32 das einzige Jagdbombergeschwader, das auch weiterhin mit Tornado ausgrüstet sein wird. Als Bewaffnung trägt der Tornado in den erlaubten Konfigurationen:

  • AIM-9L (I) "Sidewinder", bzw.
  • nach Einführung IRIS-T als Defensivwaffe in der Selbstverteidigung
  • 2 Mauser Mk-27 Kanonen im Luft-Luft Einsatz zur Selbstverteidigung, sowie im Luft-Boden Einsatz im Rahmen von CAS/OCA/AI.
  • Lenkflugkörper HARM zum Einsatz gegen boden- und schiffsgebundene Luftabwehr
  • Lenflugkörper KORMORAN 2 zum Einsatz gegen Schiffe.

task and assignment

Die Hauptaufgabe des AG 51 "I" ist "Tactical Air Reconnaissance - TAR". Seit 01. Januar 2005 ist das AG 51 "I" nach Auflösung des Marinefliegergeschwaders 2 auch mit der Rolle "Seekriegsführung aus der Luft" beauftragt.

Die Aufgaben im Einzelnen:

  • Zielaufklärung
  • Feststellung der eigenen Waffenwirkung
  • Bekämpfung von Überwasserstreitkräften
  • Unterstützung der Luftkriegsführung durch Aufklärung der gegnerischen
    • Land- und Seestreitkräfte
    • Kampfanlagen
    • Führungs- und Versorgungseinrichtungen

National untersteht das AG 51 dem Kommando der 4. Luftwaffendivision.

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