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Marinefliegergeschwader 1 TORNADO IDS 43+83 mit HARM Standard Größe DIN A3

Artikelnummer: PSDGY01/090

Produktmerkmale

Hochwertiges Seidenglanz Poster auf 250 g/m2 Papier im Format DIN A3 (420x297 mm, 16 1/2'' x 11 3/4'') mit Tornado Abbildung und umfangreichen erklärenden Texten.

Dargestellt ist TORNADO IDS 43+83 in einer Norm außerhalb des Standards des ehemaligen (aufgelösten) Marinefliegergeschwader 1 in Schleswig in der Einsatzkonfiguration für die Operationsart SEAD (suppression of enemy air defense), bestehend aus

  • zwei (einer nur sichtbar) Unterflügeltanks
  • zwei (eine nur sichtbar) Luft-Boden Raketen HARM
  • zwei (eine nur sichtbar) Luft-Luft Raketen AIM-9L (SIDEWINDER) und
  • dem elektronischen Störsender CERBERUS III an der linken Außenstation.

Geschichte des MFG 1:
Im Juli 1959 entstand das 1. Marinefliegergeschwader aus der Marinefliegergruppe 1. Ursprünglich wurde diese Gruppe am 01.04.1957 in Kiel-Holtenau in Dienst gestellt, ihre Heimatbasis wurde jedoch der Flugplatz Jagel bei Schleswig. Sie bestand aus einer sog. Mehrzweckstaffel und einer U-Jagdstaffel. Im Oktober 1961 wurde das Geschwader wieder umstrukturiert. Die U-Jagdstaffel des 1. MFG ging an das 2. MFG. Im Gegenzug erhielt das 1. MFG die Aufklärerstaffel des 2. MFG, die als 3. Staffel eingegliedert wurde. Mit Einführung der F-104G "Starfighter" und einer Umgliederung nach Vorbild der Luftwaffe mit Fliegender Gruppe, Technischer Gruppe und Fliegerhorst Gruppe, wurde 1963 aus dem 1. MFG das Marinefliegergeschwader 1 (MFG 1).

Über die Waffensysteme Sea Hawk, Fairey Gannet und die legendäre F-104G "Starfighter" führte man 1982 als erster Verband der deutschen Luftstreitkräfte den MRCA Tornado ein. Das MFG 1 erhielt insgesamt 57 Maschinen dieses Typs. Die Starfighter wurden während der Einführung des Tornado an das MFG 2 abgegeben und dienten dort in einer 3. Staffel. Der Tornado steigerte die Kampfkraft des Verbandes in erheblichem Maße durch Verdoppelung von Reichweite und Waffenzuladung (4 statt 2 Kormoran Raketen).

Am 31. Dezember 1993, im Ramen der allgemeinen Abrüstungsvorhaben nach Ende des Kalten Krieges, wurde das MFG 1 offiziell aufgelöst. Die Luftwaffe übernahm den Flugplatz Jagel und stellte dort das neue Aufklärungsgeschwader 51 "Immelmann" auf.